Angelegt:  2017  Aktualisiert:  06.09.2018

DAS PROJEKT  2018/2019

von Peter Pöllmann ist in der Planung und im Aufbau

 

Projekt: Kunst im Dialog mit der Sozialdemokratie

 

Wer seine Tradition vergißt - wird sich selbst verlieren

 

Die SPD muß "aufstehen"

und das Zepter selbst in die Hand nehmen !

 

Warum überlasst ihr das Sahra Wagenknecht ?

 

Sozialdemokratie als Kraft des sozialen Ausgleichs

 Die Sozialdemokratie war immer dann erfolgreich, wenn sie sich als Kraft versteht, die für den sozialen Ausgleich und für Aufstiegschancen von normalen, einfachen Leuten eintritt. Wenn sie sich als Kraft der Modernisierung verstanden hat. Und wenn sie sich als Kraft der Demokratisierung verstanden hat.“ (Zitat)

 

Braucht die SPD ihre Geschichte zur Lösung der Probleme der Gegenwart ?

Was kann die Bildende Kunst dazu beitragen ?

 

Ich will in diesem Projekt einen Dialog eröffnen, der andere Kunstschaffende und Interessierte dazu bewegt, sich aktiv für die Sozialdemokratie stark zu machen. Die Notwendigkeit einer starken Volkspartei zu diskutieren, deutlich zu machen und einen Beitrag zu leisten, nicht in altes Fahrwasser analog einer Weimarer Republik zu geraten.

 

Brainstorming:

Keine Arbeiter - Keine Sozialdemokratie ?  

Deutschland ein Land von Dienstleistungsgesellschaften ?

Soziale Leistungen  und Verantwortung gehören in die Hand des Staates !

Sozialleistungen wie Gesundheit, Altenpflege dürfen nicht gewinnorientiert geführt werden !

Wie soll, muß und kann sich Deutschland in einer Zeit der Veränderung wie Globalisierung, Klimaveränderung, Gewaltbereitschaft, Krieg und Flucht verhalten und entwicklen ?

Wer kann uns durch diese Zeit der Umwälzung und Veränderungen führen ?

Wie soll  so ein Dialog geführt werden und welches Ziel hat er ?

Will und hat die SPD noch einen Führungsanspruch ?

Brauchen wir einen Zusammenschluß der linken politischen Kräfte ?

 

Aus der Geschichte heraus die Leistung, das Wirken und die Notwendigkeit einer starken Sozialdemokratie benennen, Wege aufzeigen und einfordern.

Das Allgemeine Zeitgeschehen in Historie, Kunst und Kultur parallel zur Geschichte der Sozialdemokratie diskutieren und mit den Mitteln der Bildenden Kunst aufarbeiten und darstellen.

 

 

Wer hat Interesse daran, die Diskusion zu führen und mitzuwirken ?

 

Dazu braucht es auch die Unterstützung der SPD !

 

Bisher aber keine Reaktion !?

 

Der Briefwechsel

 Gedanken zum Projekt:

Die Geschichte der Sozialdemokartie ist für mich gleichzeitig die Geschichte der Bundesrepublik Deutschland.

Von der Entstehung der ersten Arbeiterbewegungen in der Mitte des 19. Jahrhunderts, mit allen ihren Kontroversen Entwicklungen im gesamten Specktrum und Schattierungen von KPD , SDAP, USPD, MSPD.... bis zur SPD hat diese gesellschaftliche und politische Geschichte unsere Zeit geprägt.

Die Auseinandersetzung in den unterschiedlichen ideologischen Strömmungen war und ist eine wesenlicher Bestandteil der Auseinandersetzung und Orientierungssuche dieser Partei noch heute.

Vom Spartakusbund über die Novemberrevolution, die Beendigung des Kaiserreiches als vieleicht bedeutsamste Revolution in Europa.

Die Weimarer Republik, der Widerstand und die Verweigerung im Nationalsozialismus sind alle dem Gedankengut nach Freiheit und Gerechtigkeit entsprungen. Diese hat ihre Wurzel in der Geschichte der Sozialdemokratie.

Nach dem zweiten Weltkrieg hat die Abkehr vom Marxismus im Godesberger Programm diese Partei neu geprägt und die Ausrichtung zur Sozialen Marktwirtschaft war sicher eine angemessene Neuorientierung. Aber auch das hat die Diskusion des rechten und linken Parteiflügel nicht verstummen lassen und das ist gut so.

Mit Willy Brand ging diese Partei einen politisch großen und bedeutsamen Weg.

Mit Helmut Schmidt versank sie im politischen Pragmatismus.

Die Wiedervereinigung bot gute Chancen für die SPD und die Partei hatte vieleicht sogar Ansätze zur alter Stärke zurückzukehren. Innerparteiliches Machtspiel in alter Tradition standen dagegen.

Absplittung von Grünen und roten Wählergruppen.

Mit Gerd Schröder suchte die Partei den Weg in die gesellschaftliche Mitte und verlor vieleicht den Kontakt zu traditionellen Wählergruppen.

Danach die Suche einer neuen Indentität.

Ich habe versucht mit ein paar Sätzen den Kern meiner Projektidee zu beschreiben.

Wie das ganze sich aus der Sicht der Kunst darstellen wird, ist ein offener Prozess. Es ist ein spannendes und notwendiges Projekt. Das Ziel ist es, mit künstlerischen Mitteln kritisch einer Überzeugung Ausdruck zu verleihen, dass wir eine starke Sozialdemokratie wollen und brauchen.

 

Gerechtigkeit und Widerstand

Gegen den Nationalsozialismus