Aktualisiert:  02.04.2018

DAS PROJEKT  2018/2019

von Peter Pöllmann ist in der Planung und im Aufbau

 

Projekt: Kunst im Dialog mit der Sozialdemokratie

 

Sozialdemokratie als Kraft des sozialen Ausgleichs

 

Die Sozialdemokratie war immer dann erfolgreich, wenn sie sich als Kraft versteht, die für den sozialen Ausgleich und für Aufstiegschancen von normalen, einfachen Leuten eintritt. Wenn sie sich als Kraft der Modernisierung verstanden hat. Und wenn sie sich als Kraft der Demokratisierung verstanden hat.“ 

(Zitat)

 

Kurzfassung: Meine Idee - Projektthemen

Geschichte und Verdienste der Sozialdemokratie in Deutschland im Kontext zum allgemeines Zeitgeschehen aus der Sicht der bildenden Kunst.

Mit dieser Projektidee will ich mich der Geschichte, Leistung, Wirken und der Notwendigkeit einer starken Sozialdemokratie widmen.

Das Allgemeine Zeitgeschehen in Historie, Kunst und Kultur soll parallel zur Geschichte der Sozialdemokratie erfasst werden und in Bilder und Texte einfliessen.

Es wird zur Zeit viel über die Verdienste und die lange Tradition der SPD gesprochen und geschrieben. Insofern erscheint die Idee vieleicht nicht so neu und spannend. Vieleicht ist es die Herangehensweise und die Perspektive auf die Dinge aber eine andere und schafft eine neue Sicht auf die Geschichte.

Ich stelle mir vor, einen Bilderzyklus zu schaffen. Großformatige Bilder (Acryl auf Leinwand) die Geschichten erzählen und das jeweilige Zeitgeschehen aufarbeiten und sichtbar machen.

Die Bilder werden bestimmten Epochen gewidmet sein. Zu diesen Bildern stelle ich mir kurze Essays vor, die den literarischen Teil bzw. die Geschichte bedienen. Musik könnte bei diesem Projekt auch eine Rolle spielen und den Zeitgeist und die Ereignisse untermalen. Weitehin stelle ich vor, filmische Beiträge in das Projekt einzubinden.

Die Ausstellung wäre ein Event in dem alle Beiträge zusammenfließen und die dann nicht einmalig stattfinden müssen und sollen.

Ich habe in dieser Form schon mehrere kleine Projekte erdacht und umgesetzt. Dabei ging es aber nie um ein politisches Thema sondern Landschafts und Stadtgeschichten.

Der Briefwechsel

 

Gedanken zum Projekt:

Die Geschichte der Sozialdemokartie ist für mich gleichzeitig die Geschichte der Bundesrepublik Deutschland.

Von der Entstehung der ersten Arbeiterbewegungen in der Mitte des 19. Jahrhunderts, mit allen ihren Kontroversen Entwicklungen im gesamten Specktrum und Schattierungen von KPD , SDAP, USPD, MSPD.... bis zur SPD hat diese gesellschaftliche und politische Geschichte unsere Zeit geprägt.

Die Auseinandersetzung in den unterschiedlichen ideologischen Strömmungen war und ist eine wesenlicher Bestandteil der Auseinandersetzung und Orientierungssuche dieser Partei noch heute.

Vom Spartakusbund über die Novemberrevolution, die Beendigung des Kaiserreiches als vieleicht bedeutsamste Revolution in Europa.

Die Weimarer Republik, der Widerstand und die Verweigerung im Nationalsozialismus sind alle dem Gedankengut nach Freiheit und Gerechtigkeit entsprungen. Diese hat ihre Wurzel in der Geschichte der Sozialdemokratie.

Nach dem zweiten Weltkrieg hat die Abkehr vom Marxismus im Godesberger Programm diese Partei neu geprägt und die Ausrichtung zur Sozialen Marktwirtschaft war sicher eine angemessene Neuorientierung. Aber auch das hat die Diskusion des rechten und linken Parteiflügel nicht verstummen lassen und das ist gut so.

Mit Willy Brand ging diese Partei einen politisch großen und bedeutsamen Weg.

Mit Helmut Schmidt versank sie im politischen Pragmatismus.

Die Wiedervereinigung bot gute Chancen für die SPD und die Partei hatte vieleicht sogar Ansätze zur alter Stärke zurückzukehren. Innerparteiliches Machtspiel in alter Tradition standen dagegen.

Absplittung von Grünen und roten Wählergruppen.

Mit Gerd Schröder suchte die Partei den Weg in die gesellschaftliche Mitte und verlor vieleicht den Kontakt zu traditionellen Wählergruppen.

Danach die Suche einer neuen Indentität.

Ich habe versucht mit ein paar Sätzen den Kern meiner Projektidee zu beschreiben.

Wie das ganze sich aus der Sicht der Kunst darstellen wird ist ein offener Prozess. Es wäre für mich ein spannendes Projekt, das sicherlich 6 bis 8 Monate in Anspruch nehmen wird. Das Ziel ist es auch, mit künstlerischen Mitteln meiner Überzeugung Ausdruck zu verleihen, dass wir eine starke Sozialdemokratie brauchen.

 

 

Gerechtigkeit und Widerstand

Gegen den Nationalsozialismus